Im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais wurde am Freitag, dem 25. Januar 2019, durch den Bruch des Staudamms an einem Bergwerk in Brumadinho eine tödliche Schlammlawine ausgelöst. Mindestens 150 Menschen kamen ums Leben und 182 weitere werden noch vermisst.

In Brumadinho gibt es zwei Versammlungen (Gemeinden) mit etwa 180 Zeugen Jehovas, von denen viele für den Betreiber des Bergwerks arbeiten. Zehn unserer Glaubensbrüder arbeiteten gerade an dem Damm, als sich das Unglück ereignete. Wie bestätigt wurde, sind neun von ihnen unverletzt. Ein Bruder, der als Versammlungsältester dient, wird leider noch vermisst. Mindestens fünf Familien von Zeugen Jehovas mussten zudem evakuiert werden und ein Haus wurde völlig zerstört.

Ein Mitglied des brasilianischen Zweigkomitees und Kreisaufseher aus der Umgebung haben Betroffene besucht, um sie mit biblischen Gedanken zu trösten und praktische Hilfe zu leisten. Wir beten darum, dass unser himmlischer Vater den Leidtragenden des Unglücks weiterhin den nötigen Trost und Beistand zukommen lässt (Römer 15:5).